Bamberg.

Personell gut aufgestellt, wirtschaftlich gesund und sportlich erfolgreich: Kein Wunder also, wenn bei der Jahresversammlung des FC Eintracht Bamberg rundum positive Stimmung herrschte. „Wir konnten das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem kleinen Plus abschließen und sind in dieser Hinsicht auch im aktuellen Geschäftsjahr gut aufgestellt“, betonte der alte und neue Vorstandssprecher Sascha Dorsch vor den anwesenden Mitgliedern im Domreiter Stübla an der Armeestraße. Beim Bamberger Fußballaushängeschild habe sich vor allem das Sponsoring und die Einnahmen aus dem Catering bei den Heimspielen der Regionalliga-Mannschaft besser entwickelt als erwartet.

 

Die Domreiter sind finanziell gesund

„Was hier geleistet wird, verdient allerhöchsten Respekt“, bestätigte der ebenfalls wiedergewählte Aufsichtsratschef Klaus Madlinger entsprechend die gute Vorstandsarbeit. Auf dieser Basis gehen die Domreiter auch mit durchaus ambitionierten und arbeitsreichen Plänen in die Zukunft. Und das ab sofort auch als registrierte Marke: Das Wappen und der Name des Vereins wurden vom Deutschen Patentamt als registriertes Warenzeichen aufgenommen. Hinter dem FC Eintracht Bamberg steht damit also das berühmte Zeichen ®.

 

Neue Gesichter in der Geschäftsstelle

Beim Vorstandspersonal setzt der FCE unterdessen auf das bewährte Team der vergangenen Jahre: Sascha Dorsch, Bernd Kaufer und Finanzchef Josef Ahmann erhielten das Vertrauen der Mitglieder für eine weitere Amtsperiode. Aus dem Vorstand ausgeschieden ist allerdings Christopher Neudecker, der beruflich fast ausschließlich in Thüringen tätig ist. Abschied nahmen die Mitglieder bei der Versammlung noch einmal von den Vereinsurgesteinen Günther Blenk und Albert Dippold, die 2023 verstorben sind. In der Geschäftsstelle der Domreiter gibt es zwei neue Gesichter: Die Studenten Cem Kuscu, bisweilen derzeit auch als Ersatztorwart bei der ersten Mannschaft aktiv, und Felix Simon, Berliner mit fränkischen Wurzeln, übernehmen die diversen Aufgaben von Abi Baskaran, der Ende des Jahres mit seinem Studium auch seinen Job beim FC Eintracht beendet.

 

Jugendstadion soll saniert werden

Als vorrangige Ziele bezeichneten die FCE-Vorstandsmitglieder den Klassenerhalt der Fußballer in der Regionalliga sowie den Ausbau der Infrastruktur, vor allem für den Jugendbereich. „Auch wenn wir letztlich keinen Druck verspüren, wäre es schon schön, in der Regionalliga zu bleiben. Das ist einfach ein anderes Niveau in allen Bereichen“, sagte Sascha Dorsch. Der Zusammenhalt der Mannschaft sei die große Stärke des Teams, letztlich auch die Grundlage für die Bayernliga-Meisterschaft in der vergangenen Saison. Deshalb seien alle Beteiligten auch zuversichtlich, dass diese große Herausforderung auch gelingen kann. Bei der Infrastruktur investierten die Domreiter in eine neue LED-Flutlichtanlage für den Kunstrasen. Als „nächster großer Brocken“ steht nach den Worten von Bernd Kaufer die Sanierung des Jugendstadions auf dem ehemaligen 08er-Platz an. Ein eigenes Sponsorenkonzept für den Jugendbereich soll hier die nötigen Gelder generieren.

Und auch sonst gibt es Positives zu vermelden: Die neue Cricketabteilung steigt nächstes Jahr in den Ligabetrieb ein. Und der Bereich der Sportpartnerschaften mit Schulen soll weiter ausgebaut werden.

 

 

Bildunterzeile: Der einstimmig wiedergewählte Vorstand des FC Eintracht: Liegenschaftsverantwortlicher Bernd Kaufer, Finanzchef Josef Ahmann und Vorstandssprecher Sascha Dorsch. Foto: Adrian Grodel