Im folgenden Interview mit dem FC Eintracht Bamberg erläuterte Felix Simon seinen Einstieg als neuer Mitarbeiter. Der junge Berliner wechselte eigens für sein duales Studium nach Bamberg, genauer gesagt nach Bad Staffelstein. Als einer der beiden Nachfolger von Abi Baskaran, der sein duales Studium in Sportökonomie im Dezember 2023 erfolgreich beendet hat (hier klicken um sein Interview zu lesen), übernimmt Felix nun die Verantwortung für die „Jugendleitung – Koordination, Orga & Verwaltung“ im ersten Ausbildungsjahr. Darüber hinaus fungiert er als stellvertretender Geschäftsstellenleiter und vertritt somit auch seines dualen Studienkollegen Cem Kuscu (Interview folgt).

 

FCE2010: Herzlich willkommen beim FC Eintracht Bamberg, Felix! Jetzt wollen wir Dich natürlich ein wenig besser kennenlernen. Erzähle uns doch bitte mal, warum Du Sportmanagement studierst und warum Du dich letztlich für ein duales Studium beim FC Eintracht Bamberg entschieden hast?

 

Felix: Seitdem ich klein bin, ist der Fußball meine große Leidenschaft. Nach dem Abitur hatte ich erstmal keine Idee, was ich eigentlich machen möchte. Nach intensiven Überlegungen habe ich mich dann sehr schnell entschlossen, Sportmanagement zu studieren. Bei der Suche nach meinem Praxispartner bin ich durch eine Stellenausschreibung auf den FC Eintracht Bamberg aufmerksam geworden. Zu diesen Zeitpunkt wusste ich eigentlich nur, dass der Verein den Aufstieg in die Regionalliga geschafft hatte. Danach habe ich ein bisschen über den Verein recherchiert und fand die ganze Geschichte rund um die Insolvenz und bis zum unerwarteten Durchmarsch bis in die Regionalliga sehr spannend und hoch beeindruckend. Letztlich habe ich mich für den FC Eintracht Bamberg entschieden, weil ich die Aufgaben sehr vielfältig und spannend gefunden habe. Was aber noch dazukommt: Bamberg und Umgebung ist nicht ganz neu für mich, weil ich früher in meiner Kindheit oft meine Großeltern in Bad Staffelstein besucht habe. Dadurch bin ich seit Kindesbeinen an mit der fränkischen Tradition ein bisschen vertraut (lacht).

 

FCE2010: Mit der ESAB in Potsdam hast du eine renommierte Fachhochschule für Sport und Management gewählt. Wie erlebst du bisher das duale Studium und die Verbindung von theoretischem Wissen an der Hochschule und praktischer Anwendung hier beim FC Eintracht Bamberg?

 

Felix: In erster Linie ist das schon nochmal eine große Umstellung zur Schule. In der Schule bekommst du alles, was du lernen musst, auf dem Silbertablett serviert. Im Studium dagegen ist deine eigene Verantwortung, den Stoff zu lernen, viel höher, vor allem bei einem dualen Studium. Deswegen muss ich ehrlicherweise sagen, dass ich noch ein bisschen in der Findungsphase stecke, wie ich am besten lerne und meine Aufgaben für das Studium erledige. Das wird aber von Tag zu Tag besser. Mein bisher erlerntes Wissen spiegelt sich vor allem in der Planung für die Regionalliga-Heimspiele wider, weil dort vieles im Voraus organisiert werden muss.

 

FCE2010: Ein Umzug von Berlin nach Bamberg ist sicherlich keine kleine Veränderung. Was hat dich dazu bewogen, diesen Schritt zu wagen, und wie gefällt es dir bisher in deiner neuen Umgebung? Hast du bereits erste Eindrücke von der Stadt Bamberg gesammelt?

 

Felix: Das stimmt. Es für mich das erste Mal, dass ich von zu Hause ausgezogen bin – und die Veränderung ist schon groß. Letztlich waren es zwei Dinge, die mich überzeugt haben: der Reiz der Aufgabe in Bamberg. Und dass ich mich generell als Mensch weiterentwickeln möchte. Ich weiß, dass das kein leichter Schritt für mich ist. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt (lacht)! Die Stadt Bamberg gefällt mir sehr gut. Ich gehe manchmal, ehrlicherweise als es noch vom Wetter her erträglich war, in die Innenstadt uns genieße die ganze Atmosphäre. Am besten gefällt mir an Bamberg die Innenstadt und allen voran das Alte Rathaus.

 

FCE2010: Du bist jetzt 19 Jahre alt und schon mitten im Sportmanagement-Studium. Welche sportlichen Interessen oder Hobbys pflegst du selbst und wie haben sie dich dazu beeinflusst, diese berufliche Richtung einzuschlagen?

 

Felix: Mein mit Abstand größtes Hobby ist Fußball, was ich auch seit meiner Jugend selber im Verein spiele. Nebenbei spiele ich auch gerne mal Basketball oder Darts. Und im Winter gehe ich gerne mit meiner Familie Ski fahren. Und natürlich haben meine Sportbegeisterung und meine Leidenschaft für den Sport meine Entscheidung beeinflusst!

 

FCE2010: Das duale Studium erfordert sicherlich eine gute Organisation und Zeitmanagement. Wie gehst du mit den Herausforderungen um, die sich aus der Kombination von Studium und Arbeit ergeben, und welche Ziele hast du für die kommenden Semester sowohl im Studium als auch hier beim FC Eintracht Bamberg?

 

Felix: Das alles Entscheidende für mich heißt: Disziplin. Kein Mensch der Welt hat Lust, nach einem acht Stunden Tag noch zu lernen. Dann muss ich mir immer ins Gedächtnis rufen, das es ein Privileg ist zu studieren und dann kann man oftmals noch ein bisschen Motivation aus einem herauskitzeln. Manchmal funktioniert das aber auch nicht (lacht).

Nichtsdestotrotz ist das schon eine Menge Arbeit. Deswegen ist mein Ziel, meine Prüfungen möglichst gut zu bestehen und bei der Eintracht viel zu lernen. Und natürlich hoffe ich, dass wir die Klasse halten!

 

FCE2010: Prima, vielen Dank für deine Zeit und wir drücken dir die Daumen für dein Studium. Wir wünschen dir für deine Zeit bei der Eintracht alles Gute! Saug so viel auf, wie nur möglich und hab Spaß bei der Sache!