Mit Stolz, Emotionen und großen Hoffnungen hat der FC Eintracht Bamberg am Sonntag sein neues „die Bayerische Jugendstadion” offiziell eröffnet.

 

Vor dem Bayernliga-Spiel der U15 gegen die SpVgg Bayern Hof wurde das modernisierte Stadion im Volkspark im Rahmen eines kleinen Empfangs seiner Bestimmung übergeben – als neue Heimat für die Nachwuchsleistungsmannschaften des Vereins und als sichtbares Zeichen für die Zukunft der Jugendförderung beim FCE.Neben dem kompletten Vorstand des FC Eintracht Bamberg nahmen auch Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier, Baureferentin Annegret Michler, Bildungsreferentin Gabriele Kepic, Stadtrat Dr. Christian Lange sowie Vertreter der Sponsoren an der feierlichen Eröffnung teil.
„Der Platz hat auch für meine Familie und mich eine besondere Bedeutung“, erklärte Niedermaier in seiner Ansprache und erinnerte an die Vergangenheit seines Vaters beim SC 08 Bamberg. Gleichzeitig blickte der Oberbürgermeister nach vorne und kündigte an, das Thema Sport künftig noch stärker „in die Politik reinbringen zu wollen“. Zudem versprach er dem Verein: „Wir unterstützen Euch, so gut wir können!“

 

Ein Meilenstein für die Nachwuchsarbeit im Volkspark

Auch die neue Baureferentin Annegret Michler betonte im Gespräch mit FCE-Verantwortlichen, dass das Thema Volkspark bei der Stadt „ganz oben auf der Agenda“ stehe. Aussagen, die beim FC Eintracht Bamberg mit großer Freude aufgenommen wurden – verbunden mit der Hoffnung, dass nun zeitnah auch die nächsten wichtigen Schritte folgen können. Denn trotz der erfolgreichen Eröffnung sind die Arbeiten rund um das neue Schmuckstück noch nicht vollständig abgeschlossen. Insbesondere die derzeit gesperrte Tribüne sowie die Zuwegung sollen gemeinsam mit der Stadt Bamberg möglichst zeitnah saniert und weiterentwickelt werden, damit das Jugendstadion künftig sein volles Potenzial entfalten kann.

 

Große Gemeinschaftsleistung mit Herzblut und Eigeninitiative

FCE-Projektleiter Bernd Kaufer, der die umfangreichen Baumaßnahmen maßgeblich begleitet hatte, blickte bei der Eröffnung sichtlich bewegt auf die vergangenen Monate zurück. „Wir sind hier seit 2016 tätig, als wir den Verein in einer schwierigen Situation vorfanden. Dass wir heute so gut aufgestellt hier stehen und ein Jugendstadion eröffnen können, das macht mich und meine Vorstandskollegen stolz“, betonte Kaufer.

Zugleich dankte er allen Unterstützern des Projekts – von Privatpersonen über Sponsoren bis hin zur Stadt Bamberg. Besonders hob er den außergewöhnlichen Einsatz vieler Trainer, Spieler und Eltern hervor, die in unzähligen Arbeitsdiensten mit angepackt hatten. „Es war kein einfacher Weg, aber es macht mich ungemein stolz, was hier geschaffen wurde“, so Kaufer.

Rund ein Jahr lang war auf dem ehemaligen „08er“-Platz gebaut worden. Die Arbeiten erwiesen sich dabei umfangreicher als ursprünglich angenommen. Neben der kompletten Erneuerung der Rasenspielfläche wurden eine moderne Beregnungsanlage, eine Maulwurfsperre sowie eine zusätzliche Zisterne installiert. Die Kosten stiegen dadurch auf rund 115.000 Euro. Einen Großteil stemmte der Verein aus eigener Kraft – unter anderem durch eine erfolgreiche Crowdfunding-Aktion sowie Eigenmittel aus den beiden Regionalliga-Spielzeiten.

 

Der Anfang eines neuen Kapitels beim FCE

Vorstandssprecher Sascha Dorsch unterstrich bei der Eröffnung noch einmal die gemeinsame Leistung aller Beteiligten: „Eltern, Trainer, Funktionäre – wir alle haben uns das als Verein erarbeitet. Es liegt nun an uns, sorgsam mit dem neuen Stadion umzugehen und es gemeinsam mit der Stadt Bamberg weiterzuentwickeln.“

Dass im neuen Jugendstadion nun erstmals seit vielen Jahren wieder ein Pflichtspiel stattfand, verlieh der Veranstaltung zusätzlich Symbolkraft. Während auf dem Rasen die U15-Junioren des FCE um Bayernliga-Punkte kämpften, wurde daneben deutlich: Der FC Eintracht Bamberg hat mit dem neuen „die Bayerische Jugendstadion” nicht nur einen Fußballplatz geschaffen, sondern ein nachhaltiges Zukunftsprojekt für kommende Generationen.