Der Höhepunkt der Sommervorbereitung steht bevor: An diesem Samstag (11. Juli) empfängt der FC Eintracht Bamberg um 18 Uhr die SpVgg Greuther Fürth im Fuchs-Park-Stadion. Für die Domreiter ist die Begegnung gegen den traditionsreichen Zweitligisten nicht nur der sportlich anspruchsvollste Test der Vorbereitung, sondern zugleich die eigentliche Saisoneröffnung. Erstmals präsentiert sich das neu formierte Team von Cheftrainer Patrick Sulewski den heimischen Fans im eigenen Stadion.

 

Entsprechend groß dürfte das Interesse sein. Viele Zuschauer werden erwartet, wenn die jungen Domreiter auf das “Kleeblatt” treffen. Eintrittskarten sind im Vorverkauf noch unter https://fce2010.reservix.de/events oder beim BVD Kartenservice in der Langen Straße erhältlich.

 

Sportlich wartet auf den FCE ein echter Gradmesser. Die SpVgg Greuther Fürth sicherte sich in der vergangenen Saison erst in der Relegation gegen Rot-Weiß Essen den Klassenerhalt in der 2. Liga und befindet sich derzeit ebenfalls mitten in der Vorbereitung. Nach der überraschenden 0:1-Niederlage zum Testspielauftakt gegen Regionalligist SpVgg Bayreuth absolvieren die Mittelfranken am Mittwoch noch eine weitere Begegnung beim Regionalliga-Aufsteiger SC Eltersdorf, ehe sie am Samstag nach Bamberg reisen. Für Patrick Sulewski spielt dieses Ergebnis allerdings keinerlei Rolle: „Testspiele sind immer mit Vorsicht zu bewerten und sagen oft wenig aus. Uns interessiert vielmehr unser eigener Auftritt. Wenn wir unsere Abläufe mutig umsetzen, als Mannschaft geschlossen auftreten und auch offensiv Akzente setzen, dann war es für uns ein erfolgreiches Spiel – unabhängig vom Ergebnis.“

 

Die bisherigen Auftritte lassen den neuen Trainerstab der Domreiter optimistisch nach vorne blicken. Zwar reichte es zum Auftakt beim FC Lichtenfels nur zu einem 1:1, spielerisch überzeugte die Mannschaft aber bereits mit mutigem Offensivfußball. Es folgte ein deutlicher 9:0-Erfolg bei der SG Scheßlitz/Zeckendorf, ehe sich der FCE dem Regionalligisten TSV Aubstadt trotz einer engagierten Leistung nur knapp geschlagen geben musste. Am vergangenen Wochenende gelang schließlich mit einem dominanten 1:0-Erfolg im Derby bei der DJK Don Bosco Bamberg der Einzug in die erste Runde des Toto-Pokals.

 

Selbstverständlich ist das Spiel gegen Fürth ein Highlight der Vorbereitung, gerade für unsere vielen jungen Spieler“, sagt Cheftrainer Patrick Sulewski. „An unserem Matchplan wird sich aber nichts ändern. Wir wollen mutig auftreten und unsere Art Fußball spielen. Gegen einen solchen Gegner sind wir der klare Underdog, deshalb können wir befreit aufspielen und unsere Abläufe weiter festigen. Das Ergebnis ordnen wir dabei nicht über, sondern sehen das Spiel vor allem als wertvollen Entwicklungsschritt.“ Wie schon in den bisherigen Vorbereitungsspielen soll erneut möglichst der gesamte Kader Einsatzzeit erhalten. „Wir haben eine junge Mannschaft und jeder, der im Training Leistung zeigt, soll sich auch auf großer Bühne präsentieren dürfen“, betont Sulewski.

 

Verzichten muss der FCE aller Voraussicht nach auf Verteidiger Hendrik Lange, der sich eine Oberschenkelverletzung zugezogen hat. „Gemeinsam mit unserer Physio-Abteilung arbeiten wir daran, ihn schnellstmöglich zurückzubringen. Ein Risiko werden wir aber nicht eingehen.“

 

Besonders groß ist beim neuen Cheftrainer die Vorfreude auf den ersten Auftritt im Fuchs-Park-Stadion. „Wir freuen uns riesig darauf, endlich wieder im Fuchs-Park-Stadion aufzulaufen. Für viele im Verein ist das etwas Besonderes. Ich durfte in der Jugend selbst noch in den Kabinen im Stadion sitzen und weiß, dass es für die Mannschaft natürlich etwas anderes ist, einen kurzen Weg zum Platz zu haben.

 

Gleichzeitig richtet Sulewski einen Wunsch an die Anhänger der Domreiter: „Natürlich gibt es beim FC Eintracht Bamberg immer eine gewisse Erwartungshaltung, aber die gehört zu einem ambitionierten Verein dazu. Wir hoffen, dass die Fans unserer jungen Mannschaft die nötige Geduld schenken und sie auf ihrem Weg unterstützen. Unser Ziel ist es, attraktiven Fußball zu spielen und den Zuschauern eine Mannschaft zu bieten, mit der sie sich identifizieren können. Wenn uns das gelingt, werden die Fans und die Mannschaft gemeinsam viel Freude an dieser Saison haben.“