Mit dem 1:0-Derbysieg bei der DJK Don Bosco Bamberg hat der FC Eintracht Bamberg die Qualifikation zur ersten Hauptrunde des Toto-Pokals erfolgreich gemeistert. Nun wartet auf die Domreiter die nächste Herausforderung: Am Samstag, 18. Juli, empfängt der FCE um 16 Uhr den Bayernliga-Konkurrenten TSV Neudrossenfeld im Fuchs-Park-Stadion. Die Auslosung bescherte den Bambergern dabei immerhin den Vorteil des Heimrechts.

 

Dass die Aufgabe alles andere als einfach wird, zeigt ein Blick auf die vergangenen Duelle. In der zurückliegenden Bayernliga-Saison trennten sich beide Mannschaften in Bamberg mit 1:1, auch das Rückspiel in Neudrossenfeld endete nach einer abwechslungsreichen Partie mit einem 2:2-Unentschieden. Beide Begegnungen verliefen auf Augenhöhe – und vieles spricht dafür, dass sich auch diesmal ein enges und umkämpftes Pokalspiel entwickeln wird.

 

Trainer des Gegners mit FCE-Vergangenheit
Der TSV Neudrossenfeld zählt seit Jahren zu den unangenehmsten Mannschaften der Bayernliga Nord. Die Oberfranken zeichnen sich durch eine kompakte Spielweise, schnelles Umschaltspiel und hohe Effizienz im Offensivbereich aus. Hinzu kommt mit Andreas Baumer ein äußerst erfahrener Trainer, der seine Mannschaft stets hervorragend auf den jeweiligen Gegner einzustellen weiß. Gerade im Pokal ist deshalb mit einer taktisch disziplinierten und kampfstarken Mannschaft zu rechnen. Andreas Baumer hat übrigens auch eine FCE-Vergangenheit: Er war als Trainer unserer U19-Junioren aktiv, zudem wohnt er nach wie vor in Bamberg. Für ihn also auch eine besondere Partie!

 

Für den FC Eintracht Bamberg bietet sich dagegen die Chance, den positiven Eindruck der vergangenen Wochen weiter zu untermauern. Die junge Mannschaft von Patrick Sulewski hat in der Vorbereitung sowie beim erfolgreichen Derby in Wildensorg bereits angedeutet, welchen mutigen und offensiv ausgerichteten Fußball sie künftig spielen möchte. Nun gilt es, diesen Weg auch im zweiten Pflichtspiel der Saison konsequent fortzusetzen.

 

Das sagt Chefcoach Patrick Suleweski
„Wir sind glücklich, in die erste Runde des Toto-Pokals eingezogen zu sein, wollen aber natürlich, dass dort noch nicht Schluss ist“, blickt Cheftrainer Patrick Sulewski voraus. „Mit Neudrossenfeld erwartet uns ein effizienter Gegner mit viel Geschwindigkeit und einem sehr erfahrenen Trainer an der Seitenlinie. Wir werden uns bestmöglich vorbereiten, um im Fuchs-Park-Stadion die nächste Runde zu erreichen, und hoffen dabei auf die Unterstützung möglichst vieler Fans!“

 

Erinnerungen an Unterhaching

Der Toto-Pokal besitzt für den FC Eintracht Bamberg einen hohen Stellenwert. Nicht zuletzt denken Fans und Verantwortliche gerne an das Halbfinale gegen die SpVgg Unterhaching im Frühjahr 2025 zurück, das vor rund 2000 Zuschauern erst in der Nachspielzeit mit 1:3 verloren ging und vom Bayerischen Fernsehen live übertragen wurde. Entsprechend groß ist die Motivation, den Weg im Wettbewerb fortzusetzen. Mit dem Heimvorteil im Rücken und der Unterstützung der eigenen Fans wollen die Domreiter den nächsten Schritt machen und den Einzug in die zweite Hauptrunde perfekt machen.