Der FC Eintracht Bamberg muss am 7. Spieltag der Bayernliga Nord die erste Heimniederlage der laufenden Saison hinnehmen. Im Sandkerwa-Heimspiel gegen den Würzburger FV unterlagen wir am Freitagabend im Fuchs-Park-Stadion mit 0:2 (0:0). Dabei spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf nur bedingt wider: Über weite Strecken lieferten wir den Gästen ein Duell auf Augenhöhe und hatten mehrfach die Möglichkeit, selbst in Führung zu gehen.

 

Chancen auf die Führung bleiben ungenutzt

Von Beginn an entwickelte sich bei schwierigen Bedingungen und Dauerregen eine intensive Partie. Beide Mannschaften schenkten sich wenig, gingen engagiert in die Zweikämpfe und suchten den Weg nach vorne.

Unsere Mannschaft zeigte sich dabei keineswegs beeindruckt von den formstarken Gästen aus Würzburg. Immer wieder gelang es uns, gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Was an diesem Abend allerdings fehlte, war die letzte Konsequenz im Abschluss. Mehrfach bot sich die Gelegenheit, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen – der Ball wollte jedoch nicht ins Tor. So ging es nach einer umkämpften ersten Hälfte torlos in die Kabinen.

 

FCE bleibt am Drücker

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung lange offen. Wir hielten das Tempo hoch und versuchten weiterhin, den Führungstreffer zu erzwingen. Gerade in dieser Phase wäre das 1:0 durchaus möglich und verdient gewesen. Doch während wir unsere Möglichkeiten nicht nutzen konnten, zeigte sich Würzburg in der entscheidenden Phase deutlich effizienter. Nach rund 70 Minuten kippte die Partie zunehmend zugunsten der Gäste. Der WFV nutzte seine Gelegenheit und brachte sich mit dem Führungstreffer auf die Siegerstraße.

 

Platzverweis und später zweiter Gegentreffer

In der Schlussphase wurde die Aufgabe für unsere Mannschaft zusätzlich erschwert. Nach einer Roten Karte wegen Meckerns mussten wir die Begegnung in Unterzahl zu Ende bringen. Trotzdem warf das Team noch einmal alles nach vorne und versuchte, den Ausgleich zu erzwingen. Die dadurch entstehenden Räume nutzten die Gäste schließlich konsequent aus und sorgten mit dem Treffer zum 0:2 für die Entscheidung. Damit stand am Ende eine Niederlage, die sich nach dem Spielverlauf besonders bitter anfühlt. Über einen Großteil der Begegnung waren wir mindestens auf Augenhöhe, verpassten es jedoch, unsere guten Phasen und Möglichkeiten in Tore umzumünzen.

 

Mund abputzen und weitermachen

Auch wenn wir uns den Sandkerwa-Auftakt sportlich anders vorgestellt hatten, können wir auf vielen Phasen der Partie aufbauen. Die Leistung über weite Strecken hat gezeigt, dass wir auch gegen einen starken und formstarken Würzburger FV bestehen können. Nun gilt es, die Niederlage schnell abzuhaken und den Blick wieder nach vorne zu richten. Bereits am kommenden Samstag, 29. August, wartet die nächste Aufgabe auf uns. Dann sind wir auswärts beim TSV 1861 Nördlingen gefordert.

 

Bild: Sportpress