Nach einem erfolgreichen vergangenen Spieltag steht für den FC Eintracht Bamberg die nächste Herausforderung in der Bayernliga Nord an. Im heimischen Fuchsparkstadion empfangen die Domreiter die zweite Mannschaft des SSV Jahn Regensburg.

 

Für ordentlich Rückenwind sorgte zuletzt das Spitzenspiel gegen die DJK Gebenbach. Am vergangenen Freitag setzte sich der FCE in einer umkämpften Begegnung mit 2:1 durch. Der entscheidende Treffer fiel dabei erst in der Nachspielzeit und bescherte den Domreitern einen wichtigen Last-Minute-Sieg. Mit dem Erfolg konnte sich die Mannschaft weiter in der Spitzengruppe der Bayernliga Nord behaupten und steht aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz.

 

Jahn mit wechselhaftem SaisonstartDer kommende Gegner aus Regensburg blickt dagegen auf einen bislang wechselhaften Saisonstart zurück. Die Jahn-Reserve steht nach vier Spieltagen mit fünf Punkten auf dem achten Tabellenplatz.

Den Saisonauftakt machte das 3:3 gegen den Würzburger FV. Anschließend folgte ein 1:1-Unentschieden gegen den TSV Nördlingen. Gegen die zweite Mannschaft des FC Ingolstadt musste sich der Jahn anschließend mit 0:3 geschlagen geben. Zuletzt konnte Regensburg mit einem 2:1-Erfolg gegen den TSV Neudrossenfeld den ersten Saisonsieg feiern.

 

FCE mit starker Bilanz gegen Jahn IIAuf die Duelle mit der zweiten Mannschaft des SSV Jahn Regensburg blickt der FCE mit viel Selbstvertrauen. 6 Spiele. 6 Siege! Dennoch waren die Partien in der Vergangenheit meist eng und ausgeglichen, weshalb auch diesmal eine anspruchsvolle Begegnung erwartet wird.

Besonders gerne erinnert man sich in Bamberg an den 20. Mai 2023. Im heimischen Fuchsparkstadion setzte sich der FCE damals mit 5:2 gegen den Jahn durch und sicherte sich damit vorzeitig die Meisterschaft. Auch in der vergangenen Saison blieb die Bilanz makellos: Das Hinspiel in Regensburg gewann der FC Eintracht knapp mit 1:0, im Rückspiel folgte unter Interimscoach Michael Hutzler ein 3:0-Erfolg.

 

Sulewski erwartet spielstarken GegnerTrotz der positiven Bilanz aus den vergangenen Jahren weiß FCE-Coach Patrick Sulewski um die Schwierigkeit der bevorstehenden Aufgabe. Vor allem die Spielweise von zweiten Mannschaften unterscheidet sich häufig von der eines tiefstehenden Gegners.

„Zweite Mannschaften sind immer schwer zu bespielen. Sie wollen selbst den Ball haben, spielerische Lösungen finden und daraus Chancen kreieren. Ich denke, da gibt es schon einen Unterschied zum Spiel gegen Stadeln. Der Jahn wird sich nicht einfach nur hinten reinstellen und auf Konter warten, sondern versuchen, das Spiel selbst mitzugestalten“, erklärt Sulewski. Damit erwartet die Domreiter eine Mannschaft, die mutig auftreten und selbst spielerische Akzente setzen möchte. Für den FCE wird es darauf ankommen, die eigenen Stärken zu nutzen. Hinten nichts zu zulassen. Die Bälle in den eigenen Reihen halten und die Chancen vor dem Tor konsequent zu nutzen.