Was für ein Finish! Der FC Eintracht Bamberg hat das Auswärtsspiel bei der DJK Gebenbach mit 2:1 (1:1) gewonnen. Vor 660 Zuschauern sorgte Kapitän Christopher Kettler in der fünften Minute der Nachspielzeit für die Entscheidung und einen umjubelten Auswärtssieg. Durch die drei Punkte kletterten die Domreiter auf den zweiten Tabellenplatz der Bayernliga Nord.
Kraußold sorgt für den perfekten Start
Dabei erwischte der FCE einen Start nach Maß. Bereits in der 8. Minute brachte Paul Kraußold die Bamberger in Führung. Nach einer Flanke von Tobias Linz lief Kraußold am zweiten Pfosten ein und köpfte den Ball über den Innenpfosten zum 0:1 ins Netz. Die Gastgeber antworteten jedoch mit viel Druck und kamen in der 28. Minute zurück. Nach einem Ballverlust der Domreiter entschied der Schiedsrichter auf Foulelfmeter. Jeanpaul Ajala-Alexis verwandelte zum 1:1.
Chancen auf beiden Seiten
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. Gebenbach setzte die Domreiter immer wieder unter Druck, während der FCE ebenfalls zu guten Möglichkeiten kam. Benedikt Willert bewahrte seine Mannschaft mit starken Paraden vor einem Rückstand. Auf der Gegenseite verpassten unter anderem David Lang und der auffällige Paul Kraußold die erneute Führung. In der 88. Minute hatten die Domreiter zudem Glück, als ein Gebenbacher Abschluss vom Innenpfosten entlang der Torlinie ins Aus sprang.
Kettler lässt den Gästeblock explodieren
Alles deutete auf eine Punkteteilung hin – bis zur fünften Minute der Nachspielzeit. Simon Kollmer brachte einen Freistoß in den Gebenbacher Strafraum. Im Gewühl behielt Kapitän Christopher Kettler die Übersicht und setzte den Ball aus acht Metern zum 2:1-Siegtreffer ins Netz. Der späte Treffer sorgte für grenzenlosen Jubel bei Mannschaft und mitgereisten Fans und machte den nächsten Auswärtssieg der Domreiter perfekt.
Sulewski lobt den Willen seiner Mannschaft
Trainer Patrick Sulewski zeigte sich nach der Partie vor allem mit der Mentalität seiner Mannschaft zufrieden. Während beim vorherigen Remis gegen Stadeln noch der letzte Wille zum entscheidenden Treffer gefehlt habe, sei dieser in Gebenbach bis zur letzten Sekunde zu spüren gewesen.